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Subjektiver Test – Rollei Flexline 250

Als Freund der “Immer-dabei-Kamera”-Fraktion bin ich immer mal wieder froh, wenn ich ein Modell aus dem “überschaubaren” Preisniveau in die Hände bekomme und damit ein wenig herumprobieren kann. Das wird hier natürlich kein ausführlicher Techniktest sondern eher ein kurzer Abriss meiner gesammelten Eindrücke von heut Nachmittag. Ich werde auch niemanden mit technischen Spezifikationen langweilen, die kann man ja bei Bedarf hier nachsehen.

Das hab ich heut mal bei strahlendem Sonnenschein, klirrender Kälte und beißendem Wind gemacht.

Eins gleich vorweg…. Hosentaschenkamera bleibt Hosentaschenkamera. Soll heißen, man sollte nicht zu viel erwarten. Man bekommt natürlich nur was Handliches für das schnelle Foto zwischendurch… Aber mehr erwartet man in der Kategorie ja auch nicht.

Was mir sofort aufgefallen ist in der praktischen Anwendung der Kamera war die gute Bedienbarkeit der Knöpfe auch mit Handschuhen. Selbst der winzige eingelassene POWER Knopf ließ sich relativ problemlos selbst mit Handschuhen bedienen. Die Kamera ist erfreulich schnell einsatzbereit und kommt rein technisch mit allen Lichtverhältnissen überraschend gut zurecht.

Und dank der 12 Megapixel und mit ein bisschen Schnippelarbeit hinterher sind auch Bilder möglich, die so aussehen:

06-03-2010_4

Was allerdings gar nicht geht ist das 3″ Display. Egal ob gegen die Sonne oder mit der Sonne im Rücken… Man sieht NICHTS! GAR NICHTS. Das glänzende Display ist nicht abzulesen. Und in dem Moment könnte er Test eigentlich schon zu Ende sein.

Was nützen da noch die übersichtlichen Menüs und die gute Bedienbarkeit der Kamera. Was bringt mir die gute Bildqualität und die schönen Farben der gemachten Bilder? Nix, wenn ich nicht vorher sehe, was ich da fotografiere.

Der Anschluss an meinen Laptop gestaltet sich logischerweise problemlos. Ich hab das mitgelieferte Kabel verwendet, da mein geliebter WinXP Rechner keine SDHC Karten unterstützt… Wird wohl doch noch nen externer Kartenleser fällig… :(

Die Kamera an sich ist ergonomisch okay und funktioniert auch bei Winterkälte widerspruchslos. Und ja…ich schreibe Winterkälte …wir haben den 06.03.2010 und es sind hier gefühlte -15°C…

Als Fazit stell ich jetzt mal fest, dass die Rollei Flexline 250 als gute Taschenknippse ihre klare Berechtigung hat, allerdings sollte man des fortgeschrittenen Motivanpeilens kundig sein, denn das Display ist ne Zumutung.


2 Antworten auf Subjektiver Test – Rollei Flexline 250

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