Wenn klassische Werbung funktioniert
Sicherlich… Web 2.0, Social Networking, Webseiten, Guerillamarketing….alles feine Sachen….muss man auch machen.
Und doch scheint er noch zu funktionieren der klassische….der ganz klassische Weg…
Man schreibe seine Botschaft auf ein Stück Papier, hänge sie öffentlich auf und vertraue darauf, dss die Leute es lesen und sich dafür interessieren.
So geschehen vor wenigen Tagen. Ich habe ein Plakat… ja, das sind die Dinger wo man auf ein großes Stück Papier seine Botschaft schreibt… entworfen, gedruckt und die Kundin hat es aufgehängt…ganz klassisch…fast schon beängstigend konservativ.
Und das gute Stück ziert jetzt vorher freien Raum an der Wand eines Fitnesstudios. Und es ist nicht auf Papier son PVC Material gedruckt um die mechanische Belastbarkeit und Haltbarkeit zu erhöhen. Und so begab es sich, dass besagte Kundin innerhalb der letzten zwei Wochen schon zweimal Visitenkarten im Fitnesstudio nachlegen musste und die Resonanz auf diese einfache Werbemethode beachtlich zu sein scheint.
Es gibt Moment, da kann man selbst mich Verfechter des Web noch überraschen und zum Nachdenken bringen…die Mischung wirds wohl machen…
Ist Print also gar nicht tot?






Laut offizieller Statistik sind etwa 20% aller Deutschen noch komplett offline. Das ist immerhin jeder fünfte. Der Rest verteilt sich auf “Google-Startlogo ansehen” über “nur E-Mails lesen” bis zum Internetjunkie, der selbst zum Schlafen nicht offline geht. Das heißt, dass mindestens die Hälfte, wenn nicht mehr, auf Internetwerbung, Web 2.0 u.ä. überhaupt nicht reagieren. Die kriegste nur über Print. Oder Fernsehen. Oder Radio.
Das ist zwar sowas von oldschool, aber es wirkt. Wie heißt es doch so schön: Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Ecken.
Ich mag ja Oldschool durchaus…sei es nun in Werbung, Motorrädern oder bei Tattoos…