In der neuen Folge unseres kleinen Business-Podcasts „Speed Dating“ geht es wieder rund. Ich spreche über das, was ihn diese Woche bewegt hat – und das ist eine ganze Menge. Los geht’s mit einem Appell an die Jugend: Lasst euch den Spaß nicht nehmen! Wer sich diese Woche mit Leuten herumschlagen musste, deren Wertvorstellungen derart konservativ und verblendet sind, dass einem die Angst um die nächste Generation kommt, weiß, wovon die Rede ist.
Bauchgefühl – der wichtigste Skill, den kein Coaching lehrt
Kein Business-Kurs, kein Seminar und keine App der Welt ersetzt den einen Skill, den sich jeder Dienstleister, Unternehmer und Freiberufler schärfen sollte: Menschenkenntnis – oder umgangssprachlich: das Bauchgefühl. Jens ist kein Esoteriker, hält nichts von energetischem Gefasel. Aber wer über 20 Jahre im Geschäft ist, weiß: Wer auf sein Bauchgefühl hört, entgeht so mancher seltsamen Begegnung und manchem negativen Ereignis. Der Merksatz lautet: Passt auf euch auf, hört in euch rein und vertraut eurem Bauchgefühl – auch dann, wenn äußere Ratschläge ganz anders klingen.
Schritt für Schritt statt Cluster-Erledigung
Wer voller Energie in ein neues Projekt startet, will am liebsten 25 Aufgaben auf einmal abarbeiten. Das funktioniert nicht. Gerade bei Kunden, deren Marketing, Marke und Außenauftritt schon länger Baustellen haben, muss alles Stück für Stück gehen. Jens berichtet von einem aktuellen Kunden: Webseite steht, aber Logo, Beschilderung, Folienqualität – vieles muss nach und nach aufgeräumt werden. Priorität 1 bleibt die Webseite mit einer vernünftigen Google-Positionierung. Wer es für Google richtig aufbaut, funktioniert für alle anderen Suchmaschinen genauso. Listen helfen, Prioritäten setzen und Punkte abhaken. Wer es vermisst hat: Strandbilder gibt’s auch.
E-Auto geladen – aber zu welchem Preis?
Ein YouTube-Werbeclip für einen kleinen elektrischen Transportwagen hat es Jens angetan – bis der Werbedarsteller von 27 Cent pro Kilowattstunde faselt. Wo tankt man Strom für 27 Cent? An deutschen Ladesäulen sind 40 Cent und mehr die Realität. Und während man in Italien einfach die Girokarte in die Säule steckt und loslegt, sammelt man in Deutschland 37 Ladekarten für drei Säulen. Deutschland, es ist deprimierend. Grüße gehen raus an die Kontaktgruppe Dresden – wie hoch sind eure Ladesäulenpreise aktuell?
Social Media als Selbsttherapie
Wir haben alle einen Knall – wer das abstreitet, hat den größten. Social Media ist in vielen Fällen ein großes Therapiegebilde: Man postet sein Befinden, hofft auf Bestätigung und regt sich auf, wenn das Feedback anders ausfällt als erwartet. Jens empfiehlt: Geht raus, trefft euch, trinkt einen Aperol Spritz, entspannt euch. Hört auf, euch selbst zu kasteien und andere mit pseudomoralischen Grundsätzen vollzuquatschen. Und an alle, die sich fragen, wer da eigentlich zuhört: Schreibt einen Kommentar, folgt den Netzwerken, outet euch.
Neues von der Instagram-Strategie: Hub und Satelliten
Die Account-Struktur wird aufgeräumt. @scheider_cc wird zum Hub, auf dem der Hauptcontent läuft. Alle weiteren Accounts – Fotografie, Werbung, Usedom Magazin – laufen als Satelliten. Content aus dem Hub verteilt sich in die Satelliten, nicht umgekehrt. Ein weiterer Lernmoment für die Social-Media-Beratung. Und die Fotografie-Webseite scheider.cc ist umgebaut: weg vom billigen Online-Shop, hin zu hochwertigen Fotografien, die an eure Räume angepasst werden.
Kaffee-Crema: Eine Warnung
Kaffee ist schwarz und gehört in eine volle Tasse. „Kaffee Crema“ ist ein Argumentationsnonsens. Latte Macchiato ist ein Kindergetränk. In Italien trinkt man Espresso – und fertig ist die Laube.
Vermerkt euch: Die nächsten Wochen heißen: arbeiten, abarbeiten, Rechnungen schreiben – Sizilien ruft. Vielen Dank fürs Zuhören, die Besucherzahlen stabilisieren sich und wachsen. Folgt Jens auf Instagram @scheider_cc oder @foto.grafik.werbung, besucht f-g-w.de und www.scheider.cc. Bis nächste Woche!


