WhatsApp Gruppen – der Mut zu gehen.

von | Mai 24, 2016 | Allgemein | 0 Kommentare

Eines der unsäglichsten Features in WhatsApp sind diese Gruppen(-chats). Und dabei die Tatsache, dass man da einfach so in eine Konversation hineingezogen werden kann ohne sich erstmal wehren zu können.

Schwupps, da ist man in der Gruppe „Biertrinken in Hellas Trinkstübchen“ und man ist gar nicht schnell genug damit die Gruppe stummzuschalten da prasseln auch schon die ersten Nachrichten ein… von Leuten, die man kennt, kennen muss oder nicht kennen will. Und dann wird man ungewollt Zeuge einer Kommunikation, die man so nie führen würde.

Sicher es gibt sie diese 2 Gründe, in einer WhatsApp Gruppe zu sein. Da sollen dann ohne etliche Mails oder Nachrichten Termine und Treffen koordiniert werden. Zum Beispiel… und ja, das ist auch okay so. Wenn es zum Beispiel genau dabei bleiben würde. Macht es aber meistens nicht.

So erleben musste ich das vor nicht allzu langer Zeit. Da war ich schwupps in einer WhatsApp Gruppe und ich dachte „Nun gut, wenn’s hier die Informationen gibt, dann werde ich wohl von den täglichen Mails verschont werden, die hier bisher eintrudelten.“

So hab ich mir das dann auch ein paar Stunden gefallen lassen. Benachrichtigungen im Halbstundentakt… natürlich sehr bald ohne jeglichen Bezug zum eigentlich Thema der WhatsApp Gruppe

Als dann ab 21.30 bunte Bildchen im Jappy-Stil gegenseitig „Gute Nacht“ wünschten war der Moment gekommen, als der Daumen schneller war als das Auge und ich die Gruppe mit einem Daumendruck verließ.

Mit dem gedanken hatte ich vorher schon gespielt… und scheinbar ist das Verlassen einer WhatsApp Gruppe schwieriger als bei anderen Netzwerken. Warum ist das so? Ist WhatsApp ein Netzwerk mit größerem persönlichen Bezug als andere?

Das könnte natürlich sein. Oder ist es auch ein bisschen die Tatsache, dass ich WhatsApp Gruppen nicht mal eben so klammheimlich verlasse, wie woanders…

Hier poppt bei den anderen Mitgliedern mal ganz präsent ein „XYZ hat die Gruppe verlassen.“ auf. Das kann natürlich auch schon mal hinderlich sein. Wenn aber nunmal alles geschrieben, gesagt, gehört und gelesen ist… und ein Verbleib in einer solchen Gruppe schon allein deshalb nicht nötig ist… mal abgesehen vom erhöhten Nervfaktor der meisten Gruppenmitglieder.

Ja dann nimm verdammt nochmal das bisschen Mut zusammen und übe ein bisschen digitale Befreiung!

Jens Scheider

Jens Scheider

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Neben klassischen Dienstleistungen wie Print, Fotografie und Webseiten nehmen die Themen Soziale Netzwerke und Video immer mehr Raum in meiner Arbeit für meine Kunden ein. So kann man heute sagen, das ein Thema ins andere greift und man die Arbeit für den Kunden heute als Gesamtpaket aus den verschiedenen Teilbereichen betrachten muss.

Meine Erfahrungen aus dieser Arbeit sind Bestandteil meiner Artikel hier, die der Information und der Diskussion dienen sollen.

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